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Politik Nahezu unveränderten Schülerzahlen an Allgemeinschulen
Mehr Hessen Politik Nahezu unveränderten Schülerzahlen an Allgemeinschulen
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10:37 19.02.2018
Grundschülerinnen in einem Kinderhort. Quelle: Uwe Anspach/Archiv
Wiesbaden

An den allgemeinbildenden Schulen in Hessen sitzen im laufenden Schuljahr rund 628 200 Mädchen und Jungen in den Klassen. Damit blieb die Schülerzahl bei einem Minus von 120 im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

Anders sieht es an den beruflichen Schulen aus: Hier sind so wenig Schüler angemeldet wie seit rund 20 Jahren nicht mehr. Im Vergleich zum vorangegangenen Schuljahr ging die Zahl um zwei Prozent auf 184 180 Schülerinnen und Schüler zurück. Noch niedriger lag dieser Wert zuletzt 1998, und zwar bei 181 300, wie eine Mitarbeiterin des Landesamtes erläuterte.

Rund 99 570 Schüler an den beruflichen Schulen sind im laufenden Schuljahr 2017/2018 klassische Berufsschüler, also Azubis, die den schulischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren. Diese Zahl sei so niedrig wie nie zuvor, teilte das Landesamt mit.

Bei den allgemeinen Schulen konnten sich vor allem Grundschulen über Zuwächse freuen, hier kletterte die Schülerzahl 2017/2018 im Vergleich zum Vorjahr um 3500 auf rund 220 250. Die Zahl der Gymnasiasten liegt laut Statistik mit 199 120 um 250 über der des vorangegangenen Schuljahres.

Schrumpfende Klassen verzeichneten dagegen die Realschulen. Sie meldeten 65 830 Schüler, 1400 weniger als im vorangegangenen Schuljahr. Die Förderschulen verzeichneten einen Rückgang um 640 auf 21 520 Mädchen und Jungen. Mit 19 750 blieb die Zahl der Hauptschüler nahezu unverändert (minus 30).

Da zuletzt weniger Flüchtlinge nach Hessen kamen, drücken auch weniger Kinder in den Intensivklassen die Schulbank: Am 1. November 2017 wurden in diesen Klassen 11 370 Schüler unterrichtet, im Vorjahr waren es noch 2340 mehr gewesen.

dpa

Die erste von vier neuen hessischen Anlaufstellen für traumatisierte Flüchtlinge ist in Darmstadt offiziell an den Start gegangen. Alle vier Psychosozialen Zentren für Geflüchtete hätten aber bereits im Dezember 2017 ihre Arbeit aufgenommen, sagte der Sprecher des Hessischen Sozialministeriums, Markus Büttner, am Donnerstag in Wiesbaden.

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Die Technische Universität (TU) Darmstadt und der Arbeitgeberverband Hessenmetall werden künftig zusammenarbeiten. Es würden systematisch gemeinsame Projekte in der Forschung, bei der Suche nach Fachkräften und der Weiterbildung angestoßen und koordiniert, teilten TU und Hessenmetall am Donnerstag mit. Schwerpunkte der Kooperation seien die Themen IT-Sicherheit, Industrie 4.0, Digitalisierung, Energieeffizienz, Antriebssysteme, autonomes Fahren sowie intelligente Materialien und Werkstoffe.

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