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Politik Protest: Auch Pflegekräfte wollen Landesticket
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15:31 23.07.2018
Frankfurt/Main

Auf Plakaten hieß es unter anderem: "Die Umwelt, Nerven und der Lohn, leiden bei der Anfahrt schon". Seit Anfang des Jahres können Landesbeschäftigte kostenlos Busse und Bahnen in Hessen nutzen. Die Gewerkschaft Verdi kritisiert, dass an der größten Klinik des Landes nicht alle Beschäftigten in diesen Genuss kommen, und verteilte Pseudo-Fahrscheine mit dem Aufdruck "Freifahrtticket für alle".

Am Frankfurter Uni-Klinikum fahren nach Angaben von Verdi rund 2000 der 5000 Beschäftigten frei. "Zu ihnen gehören die in Forschung und Lehre Beschäftigten sowie angestellte Ärztinnen und Ärzte", erklärte Hilke Sauthof-Schäfer für den Verdi-Fachbereich Gesundheit. Rund 3000 Beschäftigte, die in der Regel weniger verdienen, müssten ihre Tickets weiter selbst bezahlen. Sie arbeiten als Pfleger, in der Verwaltung oder bei Tochterunternehmen.

Der Grund: Für die einen gilt der Tarifvertrag der Goethe-Universität, für andere ein Haustarifvertrag oder gar keiner. Die Gewerkschaft fordert, "Gleichheit herzustellen und für alle Kolleginnen und Kollegen im Klinikum gleichermaßen die Freifahrtregelung einzuführen".

dpa

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