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Politik Politologe: Brandstiftung nicht Teil der 68er-Protestkultur
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05:23 27.03.2018
Frankfurt/Main

Brandstiftung habe nicht zu den Methoden der Protestkultur gehört, sagte der Hamburger Wissenschaftler der Deutschen Presse-Agentur. "Das stieß auf erhebliche Ablehnung beim damals wichtigsten Studentenbund, dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund. Die Mehrheit der damaligen 68er-Bewegung hat es vollständig abgelehnt, so etwas zu machen und war damit absolut nicht einverstanden."

Kurz nach den Anschlägen in der Nacht vom 2. zum 3. April 1968, bei denen niemand verletzt wurde, aber hoher Schaden entstand, nahm die Polizei vier junge Linksaktivisten fest. Zu ihnen zählten die späteren RAF-Mitglieder Andras Baader und Gudrun Ensslin. Kraushaar, der als renommierter Forscher zur Geschichte der RAF (Rote Armee Fraktion) gilt, sieht die Anschläge als "Fanal", mit dem deutlich gemacht worden sei: "Hier wird nicht einfach ein symbolischer Akt verübt, sondern einer, der mit einer erheblichen Gewalt und Gefährdung verknüpft ist. Insofern ist es nicht ganz falsch, das in Relation zur späteren RAF zu betrachten."

dpa

Die Stadt Kassel informiert heute über ihre Finanzen. Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD) stellt im Rathaus das Ergebnis für das vergangene Jahr vor. Es werde das fünfte Plus in Folge sein, heißt es vorab.

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Nach der Weigerung der Stadt Wetzlar, der NPD ihre Veranstaltungshalle zu überlassen, soll sich nun die Kommunalaufsicht mit dem Fall beschäftigen. Man habe die zuständige Behörde aufgefordert, den Vorfall aufzuklären und "notwendige aufsichtsrechtliche Maßnahmen zu ergreifen", teilte das Bundesverfassungsgericht am Montag in Karlsruhe mit.

26.03.2018

Mehrere große hessische Städte kehren dem Landeswohlfahrtsverband bei der Behindertenhilfe doch nicht den Rücken. Nach einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Brief wollen die Städte Wiesbaden, Offenbach und Kassel trotz Kritik an dem Verfahren festhalten, dass die finanzielle Unterstützung für behinderte, psychisch kranke sowie sozial benachteiligte Erwachsene weiter zentral über den Verband läuft.

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