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Politik Parlamentarisches Nachspiel zu umstrittenem Polizeieinsatz
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11:40 28.02.2019
Der hessische Landtag in Wiesbaden. Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv
Wiesbaden

SPD, Linke und FDP forderten am Donnerstag Innenminister Peter Beuth (CDU) zu einer Deeskalation im Umgang mit Verein und Fans auf. Wegen der Durchsuchungsaktion im Stadion in der vergangenen Woche war Beuth von der Opposition scharf kritisiert worden.

Ein Rechtsstaat habe "die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu beachten", betonte Günter Rudolph (SPD) und vermutete eine "Privatfehde" zwischen Beuth und einem Teil der Eintracht-Fans.

Beuth betonte, die Polizei müsse im Umgang mit "Problemfans" für die Sicherheit der Stadionbesucher sorgen. "In der Fankurve gilt nicht das Recht des Stärkeren oder des Lauteren" sagte der Minister und wies zum Thema Deeskalation auf ein für Ende kommender Woche vereinbartes Gespräch zwischen dem Frankfurter Polizeipräsidenten Gerhard Bereswill und dem Vorstand der Eintracht hin.

Die Polizei hatte vor dem Europapokalspiel gegen die ukrainische Mannschaft Schachtjor Donezk Stadionbereiche nach Pyrotechnik abgesucht, dazu lag ein gerichtlicher Durchsuchungsbeschluss vor. Später entfernten die Beamten ein Banner, das gegen Beuth gerichtet war und der Polizei zufolge einen beleidigenden Inhalt hatte.

dpa

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