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Politik Landtag setzt sich für Erhalt der Arbeitsplätze bei Opel ein
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13:31 26.04.2018
Wiesbaden

Bouffier hatte sich am Tag zuvor mit PSA-Generalsekretär Grégoire Olivier getroffen und eine klare Zukunftsperspektive für Opel gefordert.

Die Konzernleitung müsse begreifen, dass in Deutschland der soziale Kompromiss die Grundlage für wirtschaftlich erfolgreiches Handeln sei, sagte SPD-Fraktionschef Thorsten Schäfer-Gümbel. Erfolgreiche Veränderungen lebten aber von Vertrauen und Partnerschaft. Beides habe das Management aber mit seinem Verhalten beschädigt.

Auch die CDU-Abgeordnete Sabine Bächle-Scholz und die Grünen-Wirtschaftsexpertin Kaya Kinkel forderte die Einhaltung von Zusagen durch PSA. Linken-Fraktionschefin Janine Wissler mahnte, die Opel-Beschäftigten bräuchten eine planbare Zukunft. Der FDP-Abgeordnete Jürgen Lenders warnte vor dem Abbau Tausender Jobs und einer Schwächung des Industriestandorts Hessen.

Die Sanierungsverhandlungen für die deutschen Opel-Werke sind bislang ohne erkennbare Annäherung zwischen PSA und der IG Metall verlaufen. Der PSA-Konzern, zu dem auch die Marken Peugeot, Citroën und DS gehören, hatte Opel im Vorjahr mit rund 38 000 Beschäftigten von General Motors übernommen. Die Sanierung soll ohne betriebsbedingte Kündigungen und Standortschließungen geschafft werden.

dpa

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