Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Kirche stellt gleichgeschlechtliche Trauungen gleich
Mehr Hessen Politik Kirche stellt gleichgeschlechtliche Trauungen gleich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:28 30.11.2018
Zwei Eheringe sind auf einer gemalten Regenbogenfahne zu sehen. Quelle: Ralf Hirschberger/Archiv
Frankfurt/Main

Gleichzeitig schränkte die EKHN die Möglichkeit des Vorbehalts ein: Pfarrer können zwar weiterhin "aus seelsorgerischen Erwägungen oder Glaubensüberzeugungen" Trauungen homosexueller Paare ablehnen. Sie dürfen das aber nicht mehr pauschal und im Vorhinein tun, sondern müssen sich mit jeden Einzelfall auseinandersetzen und ihn begründen, wie Kirchenpräsident Volker Jung erklärte.

Die EKHN hat knapp 1,5 Millionen Mitglieder in 1135 Gemeinden. Ihr Kirchengebiet reicht in etwa von Biedenkopf im Norden bis Neckarsteinach im Süden. Rund ein Viertel des Kirchengebiets liegt in Rheinland-Pfalz. Laut EKHN sind seit 2002 rund 320 gleichgeschlechtliche Paare vor den Altar getreten.

Die Delegierten billigten auf der Synode auch den Etat für das kommende Jahr. Er beträgt rund 700 Millionen Euro. Den größten Einzelposten bilden Personalkosten mit über 321 Millionen Euro. Aufgestockt werden die Stellen im Bereich Bau. Dafür seien fünf Millionen Euro und sechs zusätzliche Stellen vorgesehen, um den Sanierungsstau an Kirchengebäuden zu beseitigen, wie der Leiter der Kirchenverwaltung, Heinz Thomas Striegler, berichtete.

dpa

Als mutmaßlicher Sympathisant der Terrororganisation "Islamischer Staat" soll ein heute 29 Jahre alter Mann nach dem Willen der Staatsanwaltschaft zweieinhalb Jahre ins Gefängnis.

30.11.2018

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Donnerstag auf ihrer Herbstsynode den Haushalt für das Jahr 2019 beschlossen. Der Etat sieht für das kommende Jahr Aufwendungen in Höhe von rund 700 Millionen Euro vor, wie ein EKHN-Sprecher sagte.

29.11.2018

Eigentlich steht der AfD einer der Posten des Bundestags-Vizepräsidenten zu. Aber nun ist zum zweiten Mal ein Kandidat der Partei bei der Wahl durchgefallen.

29.11.2018