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Politik "Kein Kind zurücklassen": Landtag legt Bericht vor
Mehr Hessen Politik "Kein Kind zurücklassen": Landtag legt Bericht vor
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20:13 24.04.2018
Der Schriftzug "Hessischer Landtag" ist im Plenarsaal zu sehen. Quelle: Andreas Arnold/Archiv
Wiesbaden

Auf 213 Seiten haben Abgeordnete, Experten und Sachverständige ihre Empfehlungen zu Themen wie "Schutz vor Gewalt", "Inklusion", "Digitalisierung" und "Flüchtlingsbeschulung" erarbeitet. Der Abschlussbericht wurde am Dienstag im hessischen Landtag in Wiesbaden diskutiert.

Opposition und Regierungsparteien werteten die Arbeit der Kommission zwar grundsätzlich als gelungen, betonten jedoch ihre unterschiedlichen schulpolitischen Ansätze. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) sagte: "Hessen hat nicht umsonst die niedrigste Schulabbrecherquote im bundesweiten Vergleich". Er wertete dies als Beleg für die hohe Qualität des hessischen Schulsystems. Wolfgang Greilich, schulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, stellte dagegen fest, dass "der Handlungsbedarf groß ist", wenn es darum gehe, die beste Förderung und Bildung für alle Schüler zu gewährleisten.

Die Enquetekommission war 2014 auf Antrag der SPD-Fraktion einberufen worden. Kritik gab es daran, dass das Schulgesetz im Mai 2017 novelliert wurde, der Kommissionsbericht aber erst jetzt vorliegt.

dpa

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