Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Justiz prüft Listen zu sexuellem Missbrauch in den Bistümern
Mehr Hessen Politik Justiz prüft Listen zu sexuellem Missbrauch in den Bistümern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:47 21.02.2019
Alexander Badle. Quelle: Swen Pförtner/Archiv
Frankfurt/Main

"Ob gegen sie ein förmliches Ermittlungsverfahren eingeleitet wird, ist zu prüfen", sagte Sprecher Alexander Badle. Zuvor hatten darüber Zeitungen der VRM berichtet.

Das Bistum Fulda übersandte dem Sprecher zufolge eine Liste mit 32 Personen. Die Diözese Limburg nannte 35 und Mainz 199 Namen. Es handele sich dabei sowohl um Priester als auch um Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen.

Die Akten "enthalten sämtliche in den Bistümern dokumentierten Fälle, mithin auch solche, die nicht in die Zuständigkeit einer hessischen Strafverfolgungsbehörde fallen", teilte Badle weiter mit. Zudem Fälle, in denen Tatverdächtige bereits gestorben sind, die verjährt, strafrechtlich nicht relevant oder Ermittlungsverfahren bereits eingeleitet worden sind. Für die weitere Prüfung sollen die Informationen an die örtlich zuständigen Staatsanwaltschaften gehen.

Die Generalstaatsanwaltschaft und die Bistümer hatten vor einigen Wochen vereinbart, dass detaillierte Listen über die in den innerkirchlichen Untersuchungen festgestellten Fälle zu sexuellem Missbrauch erstellt und an die Ermittler geschickt werden sollen.

dpa

Karl Hermann Bolldorf, der Fraktionsvorsitzende der AfD im Kreistag Marburg-Biedenkopf, sitzt in dieser Legislaturperiode dem Europaausschuss des Hessischen Landtags vor, berichtet sein Mitarbeiter.

21.02.2019

Sie sollen die Absicht gehabt haben, auf den Philippinen den Kampf islamistischer Extremisten zu unterstützen. Zwei Männer stehen jetzt deshalb vor Gericht.

21.02.2019

Am Donnerstagmorgen durchsuchen Polizisten in drei südhessischen Orten Wohnungen und stellten Unterlagen sowie Bargeld sicher. Im Zentrum der Ermittlungen steht ein Ehepaar, das zur Terrormiliz IS nach Syrien reisen wollte.

21.02.2019