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Politik Juden wollen Verein in der AfD gründen
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11:43 25.09.2018
Frankfurt

muslimischen Judenhass thematisiert, ohne diesen zu verharmlosen", schrieb Gründungsmitglied Dimitri Schulz am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Eine "Masseneinwanderung junger Männer aus dem islamischen Kulturkreis" sei wegen deren "antisemitischen Sozialisation" jüdischem Leben in Deutschland abträglich.

Zuerst hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstag) über die Pläne berichtet. Die Gründungsversammlung werde am 7. Oktober stattfinden, teilte Schulz mit. Räume in Offenbach seien angefragt, aber noch nicht bestätigt. Über den endgültigen Namen werde noch entschieden, vorläufig nenne man sich "JAfD". Zur Gründung kommen Schulz zufolge AfD-Bundesvorstandsmitglied Beatrix von Storch und der hessische AfD-Sprecher Robert Lambrou, die ehemalige CDU-Abgeordnete Erika Steinbach werde ein Grußwort sprechen.

Jüdisch und AfD-Mitglied zu sein, sei kein Widerspruch, findet Schulz. "Dass sich in den Reihen der AfD einzelne tatsächliche Antisemiten (...) finden, leugnen wir nicht; nur wird in der öffentlichen Wahrnehmung der Einfluss dieser einzelnen Mitglieder maßlos überschätzt." Schulz ist nach eigenen Worten seit 2014 Mitglied der AfD und seit 2016 Stadtverordneter in Wiesbaden. Bei hessischen Landtagswahl steht er für den Wahlkreis 30 (Wiesbaden) bei der AfD auf Listenplatz 14.

dpa

In Hessen bilden sich überdurchschnittlich viele Menschen weiter. Mehr als jeder achte Bürger (13,2 Prozent) über 25 Jahren habe im Jahr 2015 an mindestens einer Fortbildung teilgenommen, teilte die Bertelsmann Stiftung in Gütersloh am Dienstag unter Berufung auf eine Studie mit.

25.09.2018

Der Abbau des stillgelegten Atomkraftwerks Biblis geht voran. Nach Reaktorblock A enthält auch Block B keine Brennelemente mehr. Ein Castorbehälter mit den letzten Brennelementen aus Block B sei am vergangenen Sonntag in das Zwischenlager für hoch radioaktive Castoren auf dem Gelände am Rhein eingelagert worden, teilte der Betreiber RWE am Montagabend in Biblis mit.

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Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, sieht die Kirche angesichts des Missbrauchsskandals am Scheideweg. Es handele sich um einen "entscheidenden, wichtigen Wendepunkt für die katholische Kirche in Deutschland - und nicht nur in Deutschland", sagte der Münchner Kardinal am Montag zum Auftakt der Herbst-Vollversammlung der deutschen Bischöfe in Fulda.

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