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Politik Frankfurter Kippa-Solidaritätsaktion auch für Frauen
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15:47 24.04.2018
Frankfurter Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker (CDU). Quelle: Arne Dedert/Archiv
Frankfurt/Main

Der CDU-Politiker will mit der Aktion "Zeig' Gesicht und Kippa" am 14. Mai - dem Tag der Staatsgründung Israels - ein öffentliches Zeichen gegen den Antisemitismus setzen. Die Kippa ist die religiöse jüdische Kopfbedeckung für Männer.

Becker hatte am Freitag nach einem antisemitischen Angriff auf einen jungen Israeli in Berlin, der eine Kippa trug, zu der Aktion aufgerufen. Inzwischen haben sich in der hessischen Metropole auch SPD, Grüne, FDP und Linke der Aktion angeschlossen. In Berlin und anderen deutschen Städten wie Köln gibt es bereits am morgigen Mittwoch (25.4.) Solidaritätsveranstaltungen.

Becker zeigte sich am Montag optimistisch, dass sich viele Menschen in Frankfurt am 14. Mai an der Aktion beteiligten. Er halte es auch für ein "schönes Signal", wenn Frauen mitmachten. Mehrere Frauen hätten deswegen bereits bei ihm angefragt.

Beckers Büro gibt für die Aktion kostenlos Kippas ab. Es seien schon über 100 Anfragen eingegangen, sagte seine Sprecherin Wiebke Reimann.

Mit mehr als 7000 Mitgliedern gehört die jüdische Gemeinde in Frankfurt zu den größten in Deutschland. Vor 1933 zählte die jüdische Gemeinde, deren Anfänge ins 12. Jahrhundert zurückreichen, mehr als 30 000 Mitglieder.

dpa

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