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Politik Erster Prozess wegen G20-Ausschreitungen auf der Elbchaussee
Mehr Hessen Politik Erster Prozess wegen G20-Ausschreitungen auf der Elbchaussee
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12:40 04.12.2018
Randalierende Menschen laufen während des G20-Gipfels im Schanzenviertel. Quelle: Markus Scholz/Archiv
Hamburg

Videoaufnahmen von dem Aufmarsch und den brennenden Autos hatten viele Hamburger schockiert. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft entstand ein Sachschaden von rund einer Million Euro, acht Menschen kamen zu Schaden.

Angeklagt sind vier junge Männer aus Hessen im Alter von 24, 22 und 18 Jahren sowie ein 23-jähriger Franzose. Ihnen wird Landfriedensbruch in einem besonders schweren Fall vorgeworfen. Weitere Anklagepunkte sind Mittäterschaft bei Brandstiftung, gefährlicher Körperverletzung und Verstoß gegen das Waffengesetz.

Weil zwei Angeklagte zur Tatzeit minderjährig waren, findet der Prozess vor einer Jugendkammer statt. Die beiden 18-Jährigen wurden bereits kurz nach ihrer Verhaftung Ende Juni wieder freigelassen. Die beiden anderen Deutschen sollten im November ebenfalls Haftverschonung bekommen, teilte ein Gerichtssprecher mit. Doch das lehnte das Oberlandesgericht nach einer Beschwerde der Staatsanwaltschaft ab. Der 23-Jährige aus Ostfrankreich wurde am 5. Oktober von den dortigen Behörden überstellt und sitzt ebenfalls in U-Haft.

dpa

Ein 17-jähriger Iraker muss sich wegen eines mutmaßlich geplanten Selbstmordanschlags vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt verantworten. In einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss hat der Staatsschutzsenat die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen.

04.12.2018

Mit der vermutlich letzten Landtagssitzung in bisheriger Besetzung biegt die laufende Wahlperiode in dieser Woche auf die Zielgerade ein. Die Plenardebatte am (morgigen) Mittwoch bietet nochmal Gelegenheit zurückzublicken, während die neu gewählten Abgeordneten schon in den Startlöchern stehen sowie CDU und Grüne derzeit einen neuen Koalitionsvertrag aushandeln.

04.12.2018

Die Weseranrainerländer haben die Entscheidung über den Bau einer Salzpipeline durch den Düngemittelhersteller K+S von Osthessen zur Oberweser verschoben. Man habe festgestellt, dass die Prüfung technischer Lösungsoptionen mehr Zeit benötige, erklärte der Bremer Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne) für die Flussgebietsgemeinschaft (FGG) Weser am Montag in Hannover.

03.12.2018