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18:24 04.12.2018
Polen, Oswiecim: Besucher im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Quelle: Monika Skolimowska/Archiv
Bad Arolsen

Dadurch könnten mehr Informationen über die Arbeit der Häftlinge und die Transporte zwischen verschiedenen Lagern ermittelt werden, hoffte Wojciech Plosa, Leiter des Museumsarchivs Auschwitz-Birkenau.

Floriane Azoulay, Direktorin des Suchdienstes, sagte laut einer Mitteilung vom Dienstag, sie hoffe, dass das Projekt Familienangehörigen von Verfolgten mehr Wissen und Gewissheit geben könne.

Die Nationalsozialisten ermordeten in Auschwitz-Birkenau mindestens 1,1 Millionen Menschen. Die meisten der Opfer waren Juden, andere waren Polen, sowjetische Kriegsgefangene, Homosexuelle, Roma und Sinti sowie andere Opfer des Nazi-Regimes. Die Gedenkstätte Auschwitz hat den Angaben zufolge derzeit Informationen zu mehr als der Hälfte der 400 000 bei ihrer Ankunft in Auschwitz-Birkenau registrierten Häftlinge. Der weitaus größte Teil jüdischer Männer, Frauen und Kinder wurde nicht im Lager registriert, sondern direkt von der Rampe in die Gaskammern gebracht und ermordet.

dpa

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