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Planung des Radschnellwegs von Darmstadt nach Frankfurt

Verkehr Planung des Radschnellwegs von Darmstadt nach Frankfurt

Mit dem Bau des ersten hessischen Radschnellwegs zwischen Darmstadt und Frankfurt soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Die Stadt Darmstadt habe den Verlauf der insgesamt rund 30 Kilometer langen Verbindung innerhalb der Wissenschaftsstadt festgelegt, berichtete Manfred Ockel, Geschäftsführer der zuständigen gemeinnützigen Regionalpark Südwest GmbH.

Darmstadt/Kelsterbach. "Jetzt fehlt nur noch Frankfurt", sagte der SPD-Politiker, der zugleich Bürgermeister von Kelsterbach ist. Alle beteiligten Kommunen müssten auf ihrem Gebiet den Verlauf der Route festlegen.

Der Ausbau in Darmstadt solle noch 2018 beginnen, sagte Verkehrsdezernentin Barbara Boczek (Grüne). 2022 soll der gesamte Expressradweg fertig sein, berichtete Ockel. Der Direktweg verläuft von Darmstadt-Wixhausen über Erzhausen, Egelsbach, Langen, Dreieich und Neu-Isenburg nach Frankfurt. Die Kosten waren mit rund 8,5 Millionen Euro veranschlagt worden. Wie viel das Projekt genau kosten werde, lasse sich noch nicht beziffern, sagte Ockel. Das Land fördere jeden Abschnitt zu 70 bis 80 Prozent, je nach finanzieller Lage der Kommune. Diese übernehmen den Rest.

Das Modell der Radschnellwege kommt aus den Niederlanden. Sie schaffen kreuzungsfreie Verbindungen zwischen Städten und machen so auch bei größeren Distanzen das tägliche Pendeln mit dem Fahrrad attraktiv. Im Idealfall sind sie vier bis fünf Meter breit, weitgehend ampelfrei, asphaltiert, farblich gekennzeichnet, beleuchtet und ausgeschildert.

Geplant sind auch Schnellradwege von Frankfurt nach Hanau und zum Flughafen. Mit einer Machbarkeitsstudie sollen auch die Möglichkeiten für einen Radschnellweg Vordertaunus ausgelotet werden.

dpa

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