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Panorama Zweifel an Alternativtrasse für Güterzüge am Mittelrhein
Mehr Hessen Panorama Zweifel an Alternativtrasse für Güterzüge am Mittelrhein
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05:42 28.11.2018
Ein Güterzug fährt durch Assmanshausen am Rhein. Quelle: Marius Becker/Archiv
Oberwesel

Das Bundesverkehrsministerium hatte kürzlich mitgeteilt, ein milliardenschweres Tunnelsystem zwischen dem nordrhein-westfälischen Troisdorf und dem hessischen Bischofsheim sei im Bundesverkehrswegeplan vorerst nicht in die Kategorie des vordringlichen Bedarfs vorgerückt. Nur der "zeitnahe Beginn" einer Machbarkeitsstudie solle erwogen werden wegen der hohen Belastung der sehr alten Bahnstrecken an beiden Rheinufern und der außergewöhnlich langen Planungs- und Bauzeit einer Alternativtrasse. Die bestehende rechtsrheinische Verbindung ist laut Deutscher Bahn Teil von Europas meistbefahrener Güterzugstrecke zwischen Genua und Rotterdam.

Der emeritierte Mainzer Architekturprofessor und Städtebauexperte Emil Hädler äußerte Zweifel an einer Inbetriebnahme einer Alternativtrasse auch 2055. "Eine Machbarkeitsstudie an sich ist nichts Verkehrtes, aber in der Gesamtgemengelage dient sie vor allem der Beruhigung der Gemüter", urteile Hädler. Er halte den "großen Bypass über Westerwald/Taunus" für einen Traum und kein Projekt.

dpa

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