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Panorama Verschwiegene Ehe kostet Kinder den Familiennamen
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15:59 03.12.2018
Schild mit der Aufschrift «Oberlandesgericht», «Landgericht» und «Amtsgericht» am Gerichtsgebäude in Frankfurt. Quelle: Arne Dedert/Archiv
Frankfurt/Main

Die Geschichte ist kurios: Die Mutter stammt aus Marokko, lebt aber in Deutschland und hat die deutsche Staatsangehörigkeit. 2003 und 2005 bekam sie Kinder. Ihr Lebenspartner in diesen Jahren erkannte jeweils kurz nach den Geburten die Vaterschaft an, die Kinder erhielten seinen Familiennamen. Die Mutter gab an, ledig zu sein.

Dabei hatte sie 2001 in Marokko geheiratet. 2016 kam der Ehemann nach Deutschland und meldete sich in Offenbach an - wodurch das Standesamt von der Ehe erfuhr. Das Amtsgericht ordnete daraufhin an, die Geburtseinträge zu berichtigen. Das OLG sah das genauso: Sowohl nach deutschem als auch nach marokkanischem Recht gilt immer der Ehemann als (rechtlicher) Vater. Die Vaterschaftsanerkennung eines anderen Mannes ist ausgeschlossen. "Eine etwaige räumliche Trennung der Eheleute während des Empfängniszeitraums ändert hieran nichts."

Die Kinder müssen nun entweder den Namen der Mutter oder den - anders lautenden - Namen ihres Ehemannes bekommen. Welche Option das Paar wählt, müssen die Ehepartner gemeinsam festlegen. Solange dem Standesamt keine entsprechende Erklärung vorliegt, haben die Kinder keinen Familiennamen. Immerhin: Ihre Vornamen dürfen sie behalten.

dpa

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