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Panorama Tödliche Messerattacke auf Busparkplatz: Mordprozess startet
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16:32 28.03.2018
Am Platz des Zeugentisches steht ein Mikrofon. Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv
Frankfurt/Main

Er ist wegen heimtückischen Mordes angeklagt. Am ersten Verhandlungstag gab der Angeklagte zu, im Juli vergangenen Jahres mit dem späteren Opfer in Streit geraten zu sein. Dann habe er den 42-Jährigen mit einem kurz zuvor in einem Supermarkt gekauften Messer attackiert. Der Deutsch-Usbeke wurde am Herzen verletzt und starb am Tatort.

Der Täter hatte zunächst in aller Ruhe die Rettungsmaßnahmen der Sanitäter von einer Parkbank aus verfolgt. Schließlich wurde er nach ersten Ermittlungen mit der Bluttat in Zusammenhang gebracht und nach einem Geständnis festgenommen.

Beide Männer gehörten offenbar der Alkoholikerszene an und hatten zuvor einen Streit ausgetragen, dessen Motiv vor Gericht weitgehend unklar blieb. Offenbar hatte das spätere Opfer abschätzig über die Familie des Täters gesprochen. Sowohl der Russe wie auch sein Opfer waren zum Tatzeitpunkt stark betrunken - Blutwertmessungen ergaben Werte von jeweils etwas weniger als drei Promille.

Von Zeugen wurde der 46-Jährige als normalerweise ruhig und freundlich beschrieben. Nur unmittelbar vor der Tat sei der Angeklagte als Gast einer Imbiss-Stube und einer Spielhalle als sehr aggressiv aufgefallen. Weil der 42-Jährige zum Zeitpunkt des Messerangriffs "arg- und wehrlos" gewesen sei, geht die Anklage vom Mordmerkmal der Heimtücke aus.

Die Schwurgerichtskammer hat zunächst vier Verhandlungstermine bis Ende April vorgesehen.

dpa

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