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Panorama Steuerhinterziehung im Eiscafé: Bewährungsstrafe
Mehr Hessen Panorama Steuerhinterziehung im Eiscafé: Bewährungsstrafe
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13:33 25.05.2018
Das Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt am Main. Quelle: Arne Dedert/Archiv
Frankfurt/Main

Die fünf Einzeltaten datierten auf den Zeitraum zwischen 2004 und 2010. Die Mauschel-Software im Kassencomputer sorgte automatisch für eine Umsatzverkürzung von bis zu 46 Prozent. Entsprechend weniger Umsatzsteuer wurden deshalb ausgewiesen.

Ursprünglich war von einer Schadenssumme von mehr als 1,2 Millionen Euro ausgegangen worden. Bei einer Nachberechnung der Staatsanwaltschaft musste die Summe allerdings nach unten korrigiert werden.

Vor Gericht räumte der Geschäftsmann, der noch zahlreiche weitere Eiscafés betrieb, die Taten ein. Das Computerprogramm sei ihm angeboten worden. Wie ein Mitarbeiter der Steuerfahndung vor Gericht erläuterte, werde zwischenzeitlich gegen mehrere derartige Anbieter im gesamten Bundesgebiet ermittelt. Abgeschlossen sei bislang jedoch nur ein Strafverfahren.

Strafmildernd wurden die fehlenden Vorstrafen sowie die lange Dauer des Ermittlungsverfahrens von dreieinhalb Jahren berücksichtigt. Darüber hinaus hatte der Geschäftsmann knapp 130 000 Euro an das Finanzamt nachgezahlt und ist seither insolvent. Er arbeitet mittlerweile als Eisverkäufer in der Eisdiele seiner Tochter.

dpa

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