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Panorama Schlechter Auftakt für Pilzsaison: Vorsicht bei der Auswahl
Mehr Hessen Panorama Schlechter Auftakt für Pilzsaison: Vorsicht bei der Auswahl
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10:03 14.09.2018
Ein Mann setzt im Seewald ein Taschenmesser am Stiel eines braunen Milchlings (Lactarius) an, um diesen abzuschneiden. Quelle: Felix Kästle
Frankfurt/Main

Für Pilzsammler ist der Start in die Saison bescheiden ausgefallen. "Das war grottenschlecht - ein Totalausfall", sagte Wolfgang Prüfert, Vize-Präsident der in Frankfurt ansässigen Deutschen Gesellschaft für Mykologie. Wegen der ungewöhnlich langen Trockenheit und Sommerhitze seien die Vorkommen bislang äußerst begrenzt. "Aber verstärkte Niederschläge und ein milder Oktober könnten die Saison noch retten." Diese läuft bis zum ersten Frost.

Die Vorkommen seien bislang regional sehr unterschiedlich, berichtete Prüfert. Sein Kollege, Verbandspräsident Marco Thines, hat hingegen nicht mehr viel Hoffnung: "Für Gesamtdeutschland würde ich ein eher schlechtes Pilzjahr erwarten."

Der Verband rät unerfahrenen Sammlern, Vorsicht walten zu lassen. "Man sollte sich auf einige wenige Pilzarten konzentrieren, die man gut erkennen kann, und vom Rest die Finger lassen." Er empfiehlt zum Sammeln den Steinpilz, Maronenröhrling, Riesenschirmpilz (Parasol), Reizker und Schopf-Tintling. Pfifferlinge gebe es nur in höheren Lagen. Und von Champignons sollte man sich fern halten. "Es gibt in Deutschland auch giftige Champignons", begründete Prüfert.

Können Hilfsprogramme auf dem Smartphone bei der Bestimmung helfen? Prüfert hat für die Deutsche Gesellschaft für Mykologie einige Apps getestet. Sein Urteil: Pilzsammler, die bei der Suche nur auf eine App vertrauten, spielten mit ihrem Leben.

dpa

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