Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Römischer Pferdekopf wird in Berlin gezeigt
Mehr Hessen Panorama Römischer Pferdekopf wird in Berlin gezeigt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:43 06.11.2018
Ein 2000 Jahre alter Pferdekopf aus vergoldeter Bronze liegt im Martin-Gropius-Bau auf einem Tisch. Foto: Arne Immanuel Bänsch
Berlin

Mitarbeiter des hessischen Landesamtes für Denkmalschutz brachten das 2000 Jahre alte und 15 Kilo schwere Exponat am Dienstagnachmittag in das Museum.

"Der Pferdekopf gehört sicherlich zu den bedeutendsten Fundstücken der vergangenen Jahre - nicht nur in Hessen", teilte der hessische Kunstminister Boris Rhein (CDU) mit. Der Kopf ist seit dem Sommer im Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg zu sehen. Man freue sich, dass das Stück nun einer noch größeren Öffentlichkeit gezeigt werde, sagte Rhein. Der Minister betonte aber, dass die Schau in Berlin die einzige Ausnahme bleibe, wo der Originalfund gezeigt werde.

Einst gehörte der aus Bronze gefertigte und vergoldete Pferdekopf zu einem Reiterdenkmal, das wohl den römischen Kaiser Augustus (63 v. bis 14 n. Christus) darstellte. 2009 wurde er im mittelhessischen Lahnau-Waldgirmes in einem Brunnenschacht gefunden. Um das Fundstück gibt es schon seit langem Streit: Der Mann, auf dessen Grundstück die Bronzeskulptur entdeckt wurde, hatte eine Entschädigung verlangt. Im Juli sprach ihm die erste Instanz 773 000 Euro zu, die Berufung des Landes ist noch anhängig.

Die noch bis zum 6. Januar laufende Ausstellung "Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland" gibt mit mehr als 1000 Exponaten einen Überblick über die spektakulärsten archäologischen Funde in Deutschland aus den vergangenen 20 Jahren.

dpa

Auf die Straße geworfene Bildschirme und Bierflaschen haben die Polizei in Kassel vor kriminalistische Herausforderungen gestellt. Die Wurfgeschosse seien von zunächst unbekannter Stelle aus zehn Metern Höhe nach unten geflogen, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag.

06.11.2018

Männer können die Vaterschaft eines durch Embryonenspende gezeugten Kindes unter bestimmten Umständen anfechten. Das urteilte das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt im Juni und gab einem Antrag eines Mannes Recht, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag sagte.

06.11.2018

Sie zwangen eine Frau zur Prostitution, schlugen und bedrohten sie, verwüsteten Hotelzimmer und bestellten Waren ohne zu bezahlen. Nun müssen die beiden 18-Jährigen für mehr als drei Jahre ins Gefängnis - ihre einzige Chance, sich zu fangen, wie das Landgericht Frankfurt am Dienstag hoffte.

06.11.2018