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Panorama Revision eingelegt nach Freispruch in Entführungsfall Würth
Mehr Hessen Panorama Revision eingelegt nach Freispruch in Entführungsfall Würth
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13:15 03.12.2018
Gießen

Nun muss der Bundesgerichtshof in Karlsruhe (BGH) das Urteil der Gießener Richter prüfen, die vergangene Woche einen 48-Jährigen freigesprochen hatten. Sie waren nicht überzeugt, dass der Mann 2015 an der Entführung des behinderten Sohnes des baden-württembergischen Milliardärs und Unternehmers Reinhold Würth beteiligt gewesen war und am Telefon drei Millionen Euro Lösegeld gefordert hatte.

Einem Gutachten zufolge sind zwar die Stimmen des Erpressers und des Angeklagten "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" identisch. Dem Gericht fehlten jedoch weitere eindeutige Indizien, die den Mann belasteten. Die Staatsanwaltschaft hatte dreieinhalb Jahre Haft wegen erpresserischen Menschenraubes gefordert und bereits nach dem Urteil Revision angekündigt - um Klarheit zu bekommen, wie künftig Stimmgutachten zu bewerten sind.

Der damals 50 Jahre alte Markus Würth war im Juni 2015 im osthessischen Schlitz entführt worden. Nach einigen Stunden verriet der Lösegelderpresser dessen Versteck. Das Entführungsopfer wurde nahezu unversehrt an einem Baum gekettet bei Würzburg gefunden.

dpa

Mehrere unbekannte Männer haben einen 32-Jährigen in Groß-Gerau mit Tritten und Schlägen schwer verletzt. Die dunkel gekleideten Angreifer hatten ihr Opfer in der Nacht zum vergangenen Samstag zunächst beleidigt, wie die Polizei in Darmstadt am Montag berichtete.

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Ein 52 Jahre alter Autofahrer ist in der Nähe von Bingen in Rheinland-Pfalz gegen einen Brückenpfeiler geprallt und ums Leben gekommen. Der Mann aus dem hessischen Rüsselsheim war am Sonntagabend aus zunächst ungeklärter Ursache mit seinem Wagen nach links von der Landesstraße 419 abgekommen, wie die Polizei am Montag mitteilte.

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Die Regenfälle am vergangenen Wochenende haben beim Niedrigwasser auf dem Rhein vorläufig für etwas Entspannung gesorgt. Am Montagmorgen um 5.00 Uhr sei bei Kaub ein Pegelstand von 49 Zentimetern gemessen worden, sagte der stellvertretende Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamts Bingen, Florian Krekel, der Deutschen Presse-Agentur.

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