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Panorama Prozess um versuchte Anstiftung zum Auftragsmord eröffnet
Mehr Hessen Panorama Prozess um versuchte Anstiftung zum Auftragsmord eröffnet
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15:13 05.11.2018
Am Platz des Zeugentisches steht in einem Verhandlungssaal im Landgericht Frankfurt ein Mikrofon. Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv
Frankfurt/Main

Die beiden standen nach seinem Auszug aus der ehelichen Wohnung in Frankfurt-Griesheim offenbar seinen familiären Zukunftsplänen im Wege.

Laut Anklage ging der Auftrag aber gehörig schief. Statt sich mit den ihm zunächst ausgezahlten 4000 Euro eine Waffe anzuschaffen, soll der Beauftragte das Geld für Rauschgift ausgegeben haben. Später soll er bei der Ehefrau des Angeklagten erschienen sein und ihr von dem Tötungsauftrag ihres Mannes berichtet haben. Für den "Tipp" soll der Mann wiederum Geld gefordert haben. Der Angeklagte kam in der Folge in Untersuchungshaft.

Am ersten Verhandlungstag ließ er über seinen Verteidiger mitteilen, dass es ihm bei dem Auftrag nur um eine "Abreibung" für den Mann der neuen Freundin gegangen sei. Gegen seine Ehefrau will er überhaupt nichts unternommen haben. Der Rechtsanwalt beantragte sowohl für seinen Mandanten als auch für den "Killer" eine psychiatrische Untersuchung. Letzterer gilt als Hauptbelastungszeuge. Darüber hinaus steht der Staatsanwaltschaft Chat-Verkehr aus dem Internet mit entsprechenden Andeutungen zur Verfügung.

Am nächsten Verhandlungstag will sich der Angeklagte umfassend zu seinen persönlichen und familiären Verhältnissen äußern. Die Schwurgerichtskammer hat sieben Fortsetzungstermine bis Anfang Januar festgelegt.

dpa

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