Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Prozess um tödlichen Sprungturm-Unfall: Freisprüche verlangt
Mehr Hessen Panorama Prozess um tödlichen Sprungturm-Unfall: Freisprüche verlangt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:23 28.02.2019
Justitia mit Holzhammer und Aktenstapel. Quelle: Volker Hartmann/Archiv
Gießen

Nur der Anwalt der Nebenklage (Vater des Opfers) forderte eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung, ohne allerdings ein konkretes Strafmaß zu nennen. Im Verlauf des Donnerstags wollte das Gericht das Urteil sprechen.

Verantworten müssen sich zwei Männer aus Hessen. Die 42- und 44-Jährigen sind Betreiber eines Kletterparks in Schotten im Vogelsbergkreis. Auf dem Hoherodskopf war der Sprungturm im Sommer 2015 als besondere Attraktion aufgebaut. Von dort stürzte die Zwölfjährige in die Tiefe, prallte laut Anklage von dem Luftkissen-Rand ab, schlug mit dem Kopf auf einen Felsen und erlag wenige Wochen später ihren schweren Verletzungen.

Die Staatsanwaltschaft warf den Betreibern zunächst fahrlässige Tötung vor, weil Sicherheitsvorkehrungen missachtet worden sein sollen. Der Turm - ein sogenannter "Freefall-Tower" - sei wegen des steinigen Untergrunds an einer ungeeigneten Stelle aufgebaut worden. Zudem soll das Sprungkissen falsch positioniert worden sein.

Im Laufe des Prozesses änderte die Staatsanwaltschaft aber ihre Auffassung. Die Vorgaben zum Abstand der Absprungplattform zum Luftkissen am Boden seien eingehalten worden. Zudem hätte das Mädchen nach Aussagen eines Gutachters auch durchaus sterben können, wenn es nur auf den Rasen und nicht auf den Felsbrocken geprallt wäre.

Die Angeklagten bedauerten den Unfall und sagten im Prozessverlauf, sie hätten sich auf die Erfahrung der für den Aufbau der Anlage und insbesondere des Sprungkissens engagierten Firma vertraut.

dpa

Nachdem eine Hochzeitsgesellschaft vor mehr als zwei Wochen mit gefährlichen Fahrmanövern und Schüssen auf der Autobahn 3 gefeiert haben soll, haben Ermittler neun Wohnungen in Unterfranken und Hessen durchsucht.

28.02.2019

In Frankfurt sind rund 130 von der Rußrindenkrankheit befallene Bäume gefällt worden. Wie das Grünflächenamt am Donnerstag auf Anfrage mitteilte, wurden vor allem im Volkspark Niddatal, dem Riederwald, dem Goldsteinpark und dem Rebstockpark mit dem Schimmelpilz infizierte Ahornbäume entdeckt.

28.02.2019

Im Fall der in Südhessen gefundenen Babyleiche muss die Mutter in eine geschlossene Psychiatrie. Das Urteil sei rechtskräftig, teilte das Landgericht Darmstadt am Donnerstag mit.

28.02.2019