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Panorama Prozess um Frankfurter Auftragsmord steckt fest
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15:32 28.02.2019
Ein Schild mit der Aufschrift "Landgericht" und "Amtsgericht" ist an der Fassade des Gerichtsgebäudes zu sehen. Quelle: Arne Dedert/Archiv
Frankfurt/Main

Möglich ist eine Einreise nach Deutschland "unter freiem Geleit" oder aber eine Videokonferenz mit dem 51-Jährigen an Ort und Stelle, hieß es am Donnerstag.

Den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft zufolge hatte der Serbe den derzeit in Frankfurt vor Gericht stehenden, heute 47 Jahre alten Angeklagten um die Jahreswende 2013/14 angeheuert, seinen früheren Geschäftspartner umzubringen. Der 50 Jahre alte Unternehmer wurde schließlich am 3. Januar 2014 vor seinem Büro in Frankfurt-Sachsenhausen erschossen. Die Anklage geht von heimtückischem Mord aus Habgier aus. In dem seit Ende Juli laufenden Prozess äußerte sich der Angeklagte bislang mit keinem Wort zu dem schweren Anklagevorwurf. Kurz nach der Tat war er festgenommen worden - allerdings in anderem Zusammenhang. In Berlin verbüßte er mittlerweile eine längere Haftstrafe wegen einer anderen Schießerei.

Bislang reicht der Terminplan des Gerichts bis zum 20. März. Gericht und Staatsanwaltschaft gehen indes von weiteren Verhandlungsterminen aus, weil insbesondere ein Rechtshilfeersuchen mit Serbien zeit- und arbeitsaufwändig sein dürfte. Der Beweisantrag, den mutmaßlichen Auftraggeber zu vernehmen, kam von den Verteidigern des Angeklagten. Die Vertreterin der Anklage ließ dagegen erkennen, dass sie dessen Aussage nicht benötige. Nach der Vernehmung zahlreicher Zeugen und Sachverständigen sei man "mit dem Programm durch".

dpa

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