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Panorama Petrischale im ICE: Experten finden vier Substanzen
Mehr Hessen Panorama Petrischale im ICE: Experten finden vier Substanzen
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16:51 31.07.2018
Feuerwehrleute und Reisende stehen im Hauptbahnhof Aschaffenburg auf einem Gleis vor einem ICE. Quelle: Einsatzreport Südhessen/Archiv
Aschaffenburg

Diese müssten in den kommenden Tagen analysiert werden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Dienstag. Klar sei weiterhin, dass sie nicht gefährlich sind. Mit Ergebnissen rechnete der Sprecher für Donnerstag.

Am Sonntag hatte die mysteriöse Petrischale, die in der Ablage einer Rückenlehne steckte, zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei geführt. Der Schnellzug wurde in Aschaffenburg gestoppt. Alle Fahrgäste mussten aussteigen. Der flache Behälter zum Züchten von Zellkulturen wurde unter strengen Sicherheitsvorkehrungen herausgeholt. Der evakuierte Zugteil ist mittlerweile nach Frankfurt am Main gefahren worden und soll dort demnächst von Fachleuten desinfiziert werden.

Bislang hätten sich weiterhin keine Reisenden mit gesundheitlichen Beschwerden gemeldet. Auch vom Besitzer der Petrischale fehle noch jede Spur. "Ein Straftatverdacht liegt im Moment nicht vor. Eigentlich hat er ja nur was vergessen in dem Zug. Aus meiner Sicht kann man ihm keinen Vorwurf machen, weil es ja keine Absicht war", sagte der Sprecher.

dpa

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