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Panorama Op-Art für Bundesbanker: Vasarely-Saal zieht um
Mehr Hessen Panorama Op-Art für Bundesbanker: Vasarely-Saal zieht um
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09:34 29.07.2018
Blick in den von Victor Vasarely gestalteten Speisesaal der Deutschen Bundesbank. Quelle: Nils Thies/Bundesbank/Archiv
Frankfurt/Main

Dieses Ensemble zieht jetzt um: raus aus der Bank, rein ins Museum. An diesem Dienstag (31. Juli) beginnt der Abbau des 1972 entstandenen Ensembles.

Schon zuvor hatte Vasarely Säle gestaltet, zum Beispiel an der Pädagogischen Hochschule Essen oder der Universität Bonn. "Diese Kompositionen besitzen in sich räumliche Dimensionen, bleiben aber, dadurch, dass sie an eine Wandfläche gebunden sind, dem Zweidimensionalen verhaftet", sagte Iris Cramer, Kuratorin der Kunstsammlung der Deutschen Bundesbank. "Die Rauminstallation in der Bundesbank integriert nun - abgesehen von der Fensterfront - alle drei Wände und bezieht darüber hinaus Fußboden und Decke ein."

Der Saal liegt im 13. Stock und wurde nicht als Kantine, sondern für repräsentative Zwecke genutzt, wie eine Sprecherin der Bundesbank sagte: hochrangige Gäste wurden hier empfangen, Präsidenten stellten sich hier vor die Kameras. Die Bundesbank-Zentrale wird demnächst umgebaut. Dass der Saal während der Bauphase ins Museum umzieht, passt also für beide Seiten gut.

Die Ausstellung "Victor Vasarely. Im Labyrinth der Moderne" im Städel beginnt am 26. September und dauert bis 13. Januar. Zu sehen sind, so die Pressestelle des Städel, 120 Werke aus über 60 Jahren. Vasarely stehe am Beginn einer Entwicklung, "welche die Grenzen zwischen freier und angewandter Kunst immer weiter verflüssigte", kündigt das Städel an.

Mit Hessen hatte Vasarely auch andere Berührungspunkte: Von der documenta 1 im Jahr 1955 an bis zur vierten Ausgabe 1972 war er jedes Mal in Kassel vertreten. Seine bekannteste Schöpfung kennt jeder, auch wenn kaum jemand weiß, dass sie von Victor Vasarely stammt: das Rauten-Logo der Autofirma Renault.

dpa

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