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Panorama OLG: Kein Zahlungsanspruch gegen Ex-"Superstar"
Mehr Hessen Panorama OLG: Kein Zahlungsanspruch gegen Ex-"Superstar"
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14:03 28.06.2018
Eine modellhafte Nachbildung der Justitia. Quelle: Volker Hartmann/Archiv
Frankfurt/Main

Die Klägerin, die an der Gewinnprämie und den Einkünften aus einem Konzertvertrag in Höhe von knapp 100 000 Euro beteiligt werden wollte, habe beim Zustandekommen der Verträge zwischen dem "Superstar" und dem Konzertveranstalter keinerlei Tätigkeiten entfaltet, die einen Zahlungsanspruch rechtfertigen würde.

Nach dem Sieg in der Fernsehshow und der Auszahlung eines "mittleren sechsstelligen Betrages" an den "Superstar" stockte dessen weitere Karriere nach der Verurteilung zu einer Bewährungsstrafe vor dem Landgericht Frankfurt. Die Vorstrafe hatte das Ende des Konzertvertrages und auch der Geschäftsverbindung mit der Managerin zur Folge. Weil der "Superstar" aber vier Fünftel des an ihn ausgezahlten Geldes behalten durfte, verlangte die Managerin eine Beteiligung.

Dem OLG-Urteil zufolge lasse sich dem Konzertvertrag der Grundsatz entnehmen, dass eine Vergütung nur "für erbrachte Leistungen" geschuldet werde. Die Managerin aber habe nichts für das Zustandekommen des Konzertvertrages getan. In erster Instanz hatte das Landgericht Hanau der Zahlungsklage noch zum überwiegenden Teil stattgegeben. Das OLG gab nun der Berufung des "Superstars" statt und hob die Entscheidung vom Februar 2017 auf.

dpa

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