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Neue Studie untersucht Strategien gegen Fluglärm-Stress

Wissenschaft Neue Studie untersucht Strategien gegen Fluglärm-Stress

Die Unimedizin Mainz untersucht, ob beispielsweise Ausdauertraining die negativen Effekte von Fluglärm eindämmen kann. Die Wissenschaftler hatten im vergangenen Jahr nachgewiesen, dass Flug- und Umgebungslärm zu mehr Stresshormonen, zu Gefäßfunktionsstörungen und langfristig zu mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen führt.

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Der Kardiologie Thomas Münzel. Foto: Peter Pulkowski/Uniklinik Mainz/Archiv

Mainz. Nun gehe es darum, welche Strategien diesen Stressreaktionen entgegenwirken, erklärte die Unimedizin am Mittwoch. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt mit 300 000 Euro.

Die Forscher wollen ein spezielles Protein untersuchen. Es wird bei hohem Energieverbrauch - etwa durch Ausdauertraining - aktiviert und soll die Gefäße schützen. Die Mediziner wollen außerdem herausfinden, ob Fasten mit Unterbrechungen die durch Fluglärm verursachten Schäden verringert.

Leiter der Studie ist erneut der Kardiologe Thomas Münzel, der auch selbst von Fluglärm betroffen und ein erklärter Gegner davon ist. Münzels Arbeiten stehen in einer Reihe von teils widersprüchlichen Studienresultaten.

dpa

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