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Panorama Nach Wedel-Skandal: Ärger um Missbrauch-Beschwerdestelle
Mehr Hessen Panorama Nach Wedel-Skandal: Ärger um Missbrauch-Beschwerdestelle
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12:00 23.03.2018
Dieter Wedel, Regisseur und ehemaliger Theater-Intendant. Quelle: Swen Pförtner/Archiv
Bad Hersfeld

Die Stadtverordneten-Versammlung stimmte am Donnerstagabend mit knapper Mehrheit zwar dafür. So sollen Machtmissbrauch sowie sexuelle Diskriminierung und Übergriffe bei den Theater-Festspielen vermieden werden. Bürgermeister Thomas Fehling (parteilos) legte aber Widerspruch gegen den Beschluss ein. Damit muss sich das Stadtparlament bei seiner nächsten Sitzung am 3. Mai erneut mit der Frage befassen, wie ein Stadtsprecher sagte. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

Die Gegner der Beschwerdestelle wie Rathaus-Chef Fehling begründeten, dass es bereits eine Anlaufstelle gebe. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt sei in solchen Fällen ansprechbar. Die Freilicht-Festspiele, die alljährlich im Sommer stattfinden, sind eine städtische Veranstaltung. Die Neue Bürgerliste (NBL) wollte aber eine eigene Beschwerdestelle für die Ensemble-Mitglieder. NBL, Grünen und SPD votierten mit 17 Stimmen dafür, 14 Abgeordnete der CDU und der Unabhängigen Bürgerliste sowie der Bürgermeister lehnten ab.

Wedel - früherer Erfolgsregisseur von TV-Mehrteilern - war im Januar als Intendant unter dem Druck der Affäre zurückgetreten. Mehrere Schauspielerinnen hatten schwere Vorwürfe, die bis zur Vergewaltigung reichen, gegen ihn erhoben. Die mutmaßlichen Vorfälle liegen viele Jahre zurück und deutlich vor seiner Zeit als Theater-Intendant in Bad Hersfeld. Wedel wies die Vorwürfe zurück. Die Staatsanwaltschaft in München ermittelt wegen eines Vorwurfs aus dem Jahr 1996.

dpa

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