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Panorama Nach Mordanschlag auf Anwalt Anklage gegen Geschäftsmann
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13:46 25.01.2019
Frankfurt/Main

Im Februar 2010 war einem Rechtsanwalt nach dem Verlassen seiner Wohnung in Frankfurt-Harheim ins Bein geschossen worden. Die Verletzungen waren nicht lebensgefährlich.

Auftraggeber der Tat war laut Anklage der Hamburger Geschäftsmann. Er soll einem Bekannten 200 000 Euro für die Tötung des Rechtsanwaltes versprochen haben. Hintergrund war ein in Hamburg anhängiger Zivilprozess, in dem der Frankfurter Anwalt als Vertreter der Gegenseite offenbar einen Arrestbefehl gegen den Diplom-Kaufmann erwirkt hatte, wie Niesen erläuterte. Durch den Tod des Juristen habe sich der Geschäftsmann erhofft, aus dem Arrest herauszukommen.

Der Bekannte des Mannes soll den Auftrag an zwei bis heute unbekannte Männer weitergegeben und diesen jeweils 50 000 Euro gezahlt haben. Der Angeschuldigte bestreitet laut Niesen die Vorwürfe. Verhandlungstermine stehen noch nicht fest.

dpa

Im morgendlichen Berufsverkehr ist es am Freitag nach einem Unfall auf der A5 bei Frankfurt zu erheblichen Behinderungen gekommen. Zwischen dem Nordwestkreuz und dem Westkreuz Frankfurt war am frühen Morgen ein 68-jähriger Fahrer mit seinem Lastwagen auf einen anderen Lkw aufgefahren, wie die Polizei mitteilte.

25.01.2019

Ein Vorsatz konnte nicht nachgewiesen werden, daher hat das Amtsgericht Frankfurt am Freitag zwei Raser freigesprochen. Die Anklage hatte den 26 und 28 Jahre alten Männern vorgeworfen, ein unerlaubtes Wettrennen veranstaltet zu haben.

25.01.2019

Deutsche Behörden haben den wegen Mordes verurteilten sogenannten "Lasermann" zurück in seine Heimat Schweden überstellt. Wie Oberstaatsanwältin Nadja Niesen am Freitag sagte, sei der Mann am Donnerstag an das skandinavische Land ausgeliefert worden.

25.01.2019