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Drei Jahre und vier Monate Haft nach tödlicher Geisterfahrt

Prozesse Drei Jahre und vier Monate Haft nach tödlicher Geisterfahrt

Weil er als betrunkener Geisterfahrer einen Unfall mit drei Toten bei Rüsselsheim verursacht hat, ist ein Mann zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und vier Monaten verurteilt worden. Das Amtsgericht Groß-Gerau sah es am Mittwoch als erwiesen an, dass der aus Polen stammende, 34 Jahre alte Mann Ende September 2017 mit seinem Kleinlaster in falscher Richtung auf die Autobahn 67 aufgefahren ist. Er rammte frontal ein entgegenkommendes Auto aus den Niederlanden.

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Handschellen liegen auf einem Tisch.

Quelle: Armin Weigel/Archiv

Groß-Gerau. Dessen Fahrer, seine Frau und die Tochter kamen ums Leben. 

Der Angeklagte erlitt schwere Verletzungen. Er soll bei seiner Geisterfahrt mindestens 3,09 Promille Alkohol im Blut gehabt haben. Auf dem Trümmerfeld kam es zu weiteren Unfällen, bei denen dem Gericht zufolge weitere Menschen verletzt wurden. 

Der Angeklagte entschuldigte sich bei den Angehörigen der Opfer und sagte, er bedauere sein Verhalten. Verurteilt wurde er wegen fahrlässiger Tötung in drei Fällen sowie wegen fahrlässiger Körperverletzung in fünf Fällen. 

dpa

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