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Panorama Millionenbetrug: Geschäftsmann muss ins Gefängnis
Mehr Hessen Panorama Millionenbetrug: Geschäftsmann muss ins Gefängnis
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15:29 22.08.2018
Das Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt am Main. Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv
Frankfurt/Main

Der Angeklagte hatte die Firma im Jahr 2010 gegründet, die laut offizieller Steuererklärung einen Jahresumsatz von nur wenigen tausend Euro erwirtschaftete. Diverse Hinterleute wickelten aber im Namen des Angeklagten und seines Unternehmens millionenschwere Scheingeschäfte mit Computertechnik ab. Über manipulierte Rechnungen gelang es ihnen, sich zu Unrecht rund 3,3 Millionen Euro an Vorsteuern erstatten zu lassen.

Der Angeklagte wurde im vergangenen Jahr in Deutschland festgenommen. Vor Gericht bestritt er zunächst, von den illegalen Machenschaften gewusst zu haben. In der Verhandlung sagte er dann jedoch aus, er habe geahnt, dass die Geschäfte in seinem Namen getätigt würden. Kein Hintermann würde das Risiko eingehen, sich einer nicht eingeweihten Person zu bedienen, die möglicherweise die Nerven verlieren und zur Polizei gehen könnte, sagte der Vorsitzende Richter.

dpa

Nach dem Fund eines ausgesetzten Babys in München ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen versuchten Mordes durch Unterlassen gegen die Mutter des Kindes. Die 27-Jährige wurde am Dienstag im hessischen Gießen verhaftet und kam in ein Gefängnis, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Von dort aus solle die Frau nach München überstellt werden, weil dort die Ermittlungen laufen, erklärte eine Sprecherin.

22.08.2018

Ein mutmaßlicher Trickdieb hat sich in einem Juweliergeschäft in der Frankfurter Innenstadt drei Goldringe geschnappt und ist mit seiner Beute geflohen. Der etwa 55 Jahre alte Mann hatte den Laden betreten und sich beraten lassen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

22.08.2018

Die S-Bahn im Rhein-Main-Gebiet fährt auch in diesem Jahr bisher ihrem selbst gesteckten Pünktlichkeitsziel hinterher. Weiterhin kommt im Schnitt fast jede zehnte Bahn zu spät: Die Pünktlichkeitsquote liegt aktuell bei 92,2 Prozent, wie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) am Mittwoch berichtete.

22.08.2018