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Panorama MMK-Schau: Wie Künstler mit Bildern aus den Medien umgehen
Mehr Hessen Panorama MMK-Schau: Wie Künstler mit Bildern aus den Medien umgehen
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14:55 22.03.2018
Frankfurt/Main

In der Schau "Image Profile" sind Arbeiten von berühmten Namen zu finden. Dazu gehören Kader Attia, Christian Boltanski, Thomas Demand, Fischli/Weiss, Thomas Ruff, Taryn Simon, Wolfgang Tillmans oder Jeff Wall. Es sind alles Werke, die sich im Bestand des MMK befinden.

Zu den frühesten Arbeiten zählt Hans-Peter Feldmanns Serie "Die Toten (1967-1993)". Er hat aus den Medien die Porträts aller 97 Menschen abfotografiert, die durch den RAF-Terrorismus ums Leben kamen. Die Porträts - ob Opfer oder Täter - sind chronologisch angeordnet. Feldman hat sein Werk dem MMK geschenkt.

Für klassische Reportage-Fotos stehen in der Schau die Arbeiten von Barbara Klemm, Abisag Tüllmann und Anja Niedringhaus. Sie hat ihre Tätigkeit als "embedded journalist" (eingebetteter Journalist) im Irak- und Afghanistankrieg dokumentiert.

Thomas Demand glänzt mit seinem fünfteiligen Werk "Klause" (1996), einer Auftragsarbeit für das MMK. Es geht um auf Pressebildern beruhende raumgreifende Installationen zu einem Fall von Kindesmissbrauch in einem Hinterzimmer einer Stadtteilkneipe in Saarbrücken. Der Fall hatte damals für große Schlagzeilen in den Medien gesorgt.

dpa

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