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Panorama Lufthansa unterstützt weiter den Kranichschutz
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12:39 21.02.2018
Eine Kranich-Familie, bestehend aus den Elterntieren und einem Jungtier. Quelle: P. Pleul/Archiv
Frankfurt/Main/Groß Mohrdorf

"Der Kranich steht als Symbol für die Werte der Lufthansa", sagte der Sprecher der Lufthansa Group, Andreas Bartels, am  Mittwoch. Die Zusammenarbeit werde auf eine neue Basis gestellt. Bereits vor zwei Wochen war bekannt geworden, dass der Konzern und der Nabu an einem neuen Sponsorenvertrag arbeiten.

Im Herbst hatte der Luftfahrtkonzern nach 26 Jahren seinen Ausstieg als Sponsor für den Kranichschutz angekündigt, was zu Protesten geführt hatte. Das von der Kranichschutz gGmbH betriebene Kranichinformationszentrum in Groß Mohrdorf sah sich mit dem Wegfall von jährlich 150 000 Euro in seiner Existenz bedroht. Mit dieser Summe sicherte der Luftfahrtkonzern rund ein Drittel der jährlichen Haushaltsmittel.

Dieses Loch sei mit dem neuen Vertrag nun wieder gedeckt, sagte der Geschäftsführer der Kranichschutz gGmbH, Günter Nowald. "Unsere Arbeit im nationalen und internationalen Kranichschutz ist wieder gesichert." Der Kranich begleitet die deutsche Luftfahrt seit 1918 - zunächst als Logo für die Deutsche Luft-Reederei (DLR), dann für die Lufthansa.

Wie Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller sagte, sollen die Möglichkeiten beider Seiten noch mehr miteinander vernetzt werden. Vorgesehen ist nach Angaben des Kranichschutzzentrums beispielsweise, Lufthansa-Mitarbeiter zu schulen, die als ehrenamtliche Kranich-Ranger arbeiten wollen.  

Die GmbH betreibt nicht nur ein Kranich-Informationszentrum an einem der bedeutenden Rastplätze Deutschlands im vorpommerschen Groß Mohrdorf, sondern erforscht zusammen mit Wissenschaftlern aus anderen Ländern das Brut- und Rastverhalten der bis zu 1,20 Meter großen, geschützten Zugvögel.

Nachdem die Rückzugspläne der Lufthansa im Herbst bekannt wurden, hatte die Kranichschutz gGmbH viel Unterstützung erfahren, auch aus der Belegschaft des Konzerns. Die Zahl der Fördermitglieder, die mit einem Jahresbeitrag die Arbeit unterstützen, stieg seitdem von knapp 300 auf über 500.

dpa

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