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Panorama Jäger und Naturschützer streiten um Feldhasen-Bestand
Mehr Hessen Panorama Jäger und Naturschützer streiten um Feldhasen-Bestand
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17:19 28.03.2018
Die langen Ohren eines Feldhasen ragen aus einem Getreidefeld. Quelle: Patrick Pleul/Archiv
Bad Nauheim/Frankfurt

In den meisten hessischen Revieren seien mehr Feldhasen geboren worden als gestorben. Im Schnitt lebten in Hessen knapp 18 Hasen pro 100 Hektar Feldfläche, das entspricht 140 Fußballfeldern. Damit liege das Land über dem bundesdeutschen Schnitt von elf Hasen pro 100 Hektar. Die Langohren würden in vielen hessischen Revieren gute Lebensbedingungen finden, besonders in Mittelhessen gebe es sehr gute Hasenreviere. 

Dem widerspricht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Frankfurt. Es gebe für die Langohren wegen der intensiven Landwirtschaft und der fortschreitenden Flächenversiegelung immer weniger Lebensräume, teilte der Umweltverband am Mittwoch mit. Vor dem Aussterben retten könne den Feldhasen langfristig nur ein Umsteuern unter anderem in der Landwirtschaftspolitik. "Wir müssen weg von totgespritzten Äckern hin zu einer biologischen Landwirtschaft", sagte der Vorstandssprecher Herwig Winter. Der Feldhase gilt nach Angaben des BUND in Hessen als gefährdet.

Der Landesjagdverband zählt jährlich im Frühjahr und im Herbst die Hasen. Die aktuelle Hasenzählung stand am Mittwochabend an.

dpa

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