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Panorama Hessentag von Unwetter verschont: Andernorts Starkregen
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18:31 29.05.2018
Ein Auto fährt bei kurzem Starkregen und Gewitter auf einer Straße. Quelle: Swen Pförtner/Archiv
Korbach/Limburg

"Das Riesenrad dreht sich wieder", sagte Karl-Helmut Tepel, der Hessentagsbeauftragte der Korbacher Stadtverwaltung. "Die Lage hat sich wieder entspannt." Es gab allerdings Starkregen und Gewitter in Mittel- und Nordhessen.

Angesichts einer Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hatten die Organisatoren am Nachmittag versucht, die Veranstaltung sturmfest zu machen. Die Stände wurden wind- und regensicher gemacht, Musikveranstaltungen unterbrochen. "Wir haben Schutzräume wie Kirchen und Tiefgaragen geöffnet, aber zum Glück brauchten wir sie nicht", sagte Tepel. Während im Nachbarkreis ein heftiges Gewitter tobte, zog die Gewitterzelle an Korbach vorbei. "Inzwischen füllt es sich wieder", sagte Tepel über diejenigen Besucher, die angesichts grauer Wolken zunächst das Weite gesucht hatten.

Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) hingegen berichtete am frühen Dienstagabend über Beeinträchtigungen des Zugverkehrs nach schweren Unwettern. "Es muss mit Verspätungen und Zugausfällen gerechnet werden", sagte eine Sprecherin. Betroffen seien die Strecken Bad Wildungen - Kassel, Willingen - Korbach und Borken - Kassel. "Dort liegen Bäume in den Gleisen, die die Strecken versperren."

Einem Bericht des Rundfunksenders Radio FHH zufolge kam es nach Starkregen auch zu Überflutungen in Weilmünster-Laubuseschbach im Kreis Limburg-Weilburg.

dpa

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