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Panorama Haft für Bordell-Mitarbeiter nach Messerattacke
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17:40 21.03.2018
Ein Mann in Handschellen. Quelle: Sven Hoppe/Archiv
Frankfurt/Main

Der Täter sei nach den letzten Stichen gegen das Opfer freiwillig vom Tötungsversuch zurückgetreten.

Der 34 Jahre alte Angeklagte hatte den Freier im Februar vergangenen Jahres in die Nähe seiner Wohnung in Frankfurt-Eckenheim gelockt, wo er ihm ein Schäferstündchen mit einer Liebesdame versprochen hatte. In Wirklichkeit trat er jedoch maskiert und mit einem Messer aus der Haustüre und verletzte den völlig überraschten Freier erheblich. Die Attacke war als Strafkation für einen vorausgegangenen Vorfall in dem Bordell gedacht, bei dem eine mit dem Angeklagten befreundete Prostituierte offenbar K.o.-Tropfen in den Sekt geschüttet bekommen hatte. Ohne Näheres zu wissen, machte der Mann den Freier dafür verantwortlich.

Der Vorsitzende Richter sprach von einer "Szenerie einer Selbstjustiz". Der Angeklagte fühle sich offenbar "zur Abstrafung von Personen berechtigt". Dies könne die Rechtsordnung nicht hinnehmen. Im Strafmaß blieb die Schwurgerichtskammer etwas hinter dem Antrag der Staatsanwaltschaft zurück, deren Vertreterin wegen versuchten Mordes neun Jahre Haft gefordert hatte.

dpa

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