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Panorama Ehefrau umgebracht: 14 Jahre Gefängnis nach Indizienprozess
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14:30 11.02.2019
Ein hölzerner Hammer liegt auf der Richterbank in einem Verhandlungssaal des Landgerichts. Quelle: Uli Deck/Archiv
Fulda

Nach einem sieben Monate langen Indizienprozess sieht das Gericht es als erwiesen an, dass der Familienvater am 17. Oktober 2017 seine Ehefrau (33) erwürgt oder erdrosselt und anschließend die Wohnung in Brand gesteckt hatte, um die Tat zu verdecken.

Der Richter begründete das Urteil mit vielen Beweisen. Das Handy des Angeklagten sei - belegt von einem Gutachter - im Tatzeitraum am Tatort geortet worden. Die Ehefrau habe zuvor eine halbe Stunde lang mit Bekannten gechattet. Der Zeitpunkt ihrer letzten Nachricht passe zum Beginn der Handyortung des Angeklagten. Die Getötete hatte DNA-Spuren des Angeklagten unter ihren Fingernägeln und der Angeklagte eine kleine Verletzung hinter dem linken Ohr - laut Richter Spuren eines Kampfes.

Die Polizei war zunächst von einem Unfall durch das Feuer in der Wohnung der von dem Angeklagten getrennt lebenden Ehefrau ausgegangen. Erst bei der Obduktion war aufgefallen, dass die Frau bereits vor dem Brand gestorben war. Der Angeklagte hatte bis zuletzt seine Unschuld beteuert. Er sagte, er habe bei seiner Frau nur einen Schulranzen und Spielzeug für die Kinder abgeholt. Der Verteidiger kündigte Revision an.

dpa

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