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Panorama Deutsche stürzt von Klippe: Ermittlung wegen Mordversuchs
Mehr Hessen Panorama Deutsche stürzt von Klippe: Ermittlung wegen Mordversuchs
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15:23 24.08.2018
Ein Rettungswagen mit Blaulicht fährt über eine Straße. Quelle: Jens Büttner/Archiv
Kassel/Marburg/Sanremo

In Italien sitzt ein 32-Jähriger aus dem Maghreb in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwältin aus Imperia, Barbara Bresci, der Deutschen Presse-Agentur am Freitag bestätigte. Ermittelt werde wegen versuchten Mordes und sexueller Gewalt. Er soll die 21-Jährige Ende Juli den Abhang am Meer hinunter gestoßen haben.

Die Mutter des Opfers hat in Deutschland Anzeige gegen unbekannt erstattet. Der Vorwurf laute versuchter Mord und versuchte Vergewaltigung, erklärte ein Polizeisprecher in Kassel am Freitag. Zuvor hatte die Tageszeitung "Hessische/Niedersächsische Allgemeine" (HNA) darüber berichtet.

Laut der deutschen Polizei lebte die Studentin in Marburg. Die 21-Jährige stammte aus Kassel. Sie wurde bei dem Sturz aus 50 bis 70 Metern Höhe schwer verletzt und liegt in einem Krankenhaus in Italien. Ihr Zustand sei kritisch, wie die Mutter gegenüber der Polizei angab. Der Tatverdächtige soll die 21-Jährige in der Nacht des 31. Juli an dem Küstenabschnitt Capo Nero den Abhang hinabgestoßen haben. Italienischen Medienberichten zufolge sollen sie sich gestritten haben.

Aber der Verdächtige weist das zurück. "Er sagt, sie haben den Abend zusammen verbracht. Und nachdem sie in einer Bar in Sanremo etwas trinken waren, sind sie mit dem Auto nach Capo Nero gefahren, aber er weist zurück, die Hand erhoben oder noch schlimmer, sie den Abhang heruntergestoßen zu haben. Er erinnert sich an fast nichts von diesem Abend", sagte der Anwalt des Verdächtigen, Damiris Bellini, laut italienischer Nachrichtenagentur Ansa. Der 32-Jährige habe selbst versucht, die Frau zu retten und sei ebenfalls hinuntergefallen.

dpa

Ungefähr 500 Kilogramm Elfenbein und zahlreiche Gegenstände aus bedrohten Tierarten hat das Regierungspräsidium Darmstadt am Freitag vernichten lassen. Darunter waren etwa 150 Kilo Elfenbeinschnitzereien sowie Stoßzähne, wie Volker Geißler vom Regierungspräsidium sagte.

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