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Panorama Defizit der documenta 14 steigt auf 7,6 Millionen Euro
Mehr Hessen Panorama Defizit der documenta 14 steigt auf 7,6 Millionen Euro
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17:16 29.11.2018
Christian Geselle (SPD), Aufsichtsratsvorsitzender der documenta und Sabine Schormann, Geschäftsführerin. Quelle: Swen Pförtner/Archiv
Kassel

Bisher war das Defizit der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössischen Kunst auf 5,4 Millionen Euro beziffert worden. Ursache für das Defizit sei unter anderem die Ausrichtung der Schau an zwei Standorten gewesen. Das Land Hessen und Stadt Kassel übernehmen als Gesellschafter der documenta je die Hälfte des Defizits.

Details, warum das Minus am Ende noch höher ausfiel als erwartet, nannte die documenta nicht. Die Gremien der GmbH hätten zudem zentrale Weichen für die Zukunft der Ausstellung gestellt: Unter anderem seien die Eckwerte eines Fünf-Jahres-Plan bis zum Jahr 2023 erörtert worden. Er soll die 15. Ausgabe der Ausstellung im Jahr 2022 sichern.

Die Budgetplanung solle "mit Blick auf künstlerische Erfordernisse sowie allgemeine Kostensteigerungen, höhere Anforderungen an Sicherheit, Nachhaltigkeit und Besucherservice eine angemessene Erhöhung vorsehen". Eine Summe sei aber noch nicht festgelegt worden, sagte eine Sprecherin. "Jetzt können die konkreten Planungen für die documenta 15 beginnen", sagte der Kasseler Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD), der Vorsitzender des Aufsichtsrats der documenta ist.

Die 14. documenta fand von April bis September 2017 in Kassel und Athen statt. Ihr Budget war im Vorfeld auf 34 Millionen Euro beziffert worden. Nach Bekanntwerden der finanziellen Schieflagen hatten sich das Land Hessen und die Stadt Kassel bereiterklärt, mit einer Bürgschaft einzuspringen. Die frühere documenta-Geschäftsführerin Annette Kulenkampff hatte im Frühjahr ihr Amt vorzeitig aufgegeben.

Seit November ist Sabine Schormann die neue Geschäftsführerin. Momentan sucht die documenta nach einem künstlerischen Leiter für die nächste Schau.

dpa

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