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Panorama Borkenkäfer setzt hessischen Wäldern stark zu
Mehr Hessen Panorama Borkenkäfer setzt hessischen Wäldern stark zu
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06:08 13.02.2019
Ein Borkenkäfer kriecht über eine Fichte. Quelle: Matthias Hiekel/Archiv
Kassel

"Dies ist nach 2004 die zweitgrößte Käferholzmenge im hessischen Staatswald der letzten 30 Jahre", sagte ein Sprecher von Hessen Forst in Kassel. Wesentlich größer waren allerdings die Schäden durch Sturm Friederike - dadurch fielen rund 2,7 Millionen Kubikmeter Schadholz an.

Wie es für das laufende Jahr aussieht, ist noch unklar: "Es konnten noch nicht alle Windwurfmengen aus dem letzten Jahr aufgearbeitet werden." Auch seien zahlreiche vom Borkenkäfer befallene Bäume erkannt, aber noch nicht gefällt. "Aus der Erfahrung lässt sich sagen, dass die Käferholzmengen in der Regel erst im Jahr nach einem Sturm- oder Dürreereignis ihren Höchststand erreichen", sagte der Sprecher. Die Entwicklung der Käferpopulation und der von ihr verursachten Waldschäden hänge jedoch sehr stark von der Witterung während der Vegetationszeit ab, sodass noch keine Zahlen für 2019 genannt werden könnten.

dpa

Ein 20-jähriger Autofahrer ist bei einem Unfall nahe Villmar (Landkreis Limburg-Weilburg) lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, geriet ein anderes Auto am Dienstagabend plötzlich auf die Gegenfahrbahn und krachte frontal in den Wagen des jungen Mannes.

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Das Landgericht Darmstadt muss sich noch einmal mit einem Fall mutmaßlicher Bestechung und Untreue in der Pharmabranche beschäftigen. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hob ein Urteil des hessischen Gerichts vom Juli 2016 teilweise auf, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Urteilsbegründung hervorgeht.

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Zehn vorläufige Festnahmen und 16 vollstreckte Haftbefehle sind das Ergebnis einer großangelegten Kontrollaktion der Polizei im Südwesten. "Die Konzentration lag auf der Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität, die festgestellten Taten gehen freilich quer durch die Strafgesetze", sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Dienstag.

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