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Panorama Bistum Mainz will Pfarreien zusammenlegen
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13:36 24.09.2018
Peter Kohlgraf spricht im Dom in Mainz. Quelle: Arne Dedert/Archiv
Mainz

Für Aussagen zu möglichen Auswirkungen der Zusammenlegung, etwa zur Zahl sonntäglicher Gottesdienste, sei es noch zu früh.

Zuvor hatte der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf mitgeteilt, er gehe davon aus, dass es im Bistum künftig rund 60 Pfarreien geben werde. Derzeit besteht das Bistum aus 134 sogenannten pastoralen Einheiten in Hessen, Rheinland-Pfalz und in einer baden-württembergischen Exklave. Sie sollen fusioniert werden. Bis zum Sommer 2021 will das Bistum dazu ein Konzept erarbeiten, bis zum Jahr 2030 soll es umgesetzt werden.

Grund sei unter anderem der demografische Wandel, sagte Kohlgraf. Bis 2030 werde die Zahl aktiver Priester von derzeit 198 auf voraussichtlich 104 sinken. Im selben Zeitraum werde die Zahl der Katholiken um etwa 80 000 Menschen zurückgehen, von rund 730 000 auf etwa 650 000. Auch die Kirchensteuereinnahmen sollen von rund 220 Millionen Euro pro Jahr auf unter 200 Millionen sinken. Dies seien Zahlen, "die man nicht ignorieren kann und mit denen man jetzt konstruktiv umgehen muss", sagte Kohlgraf.

Die geplanten Veränderungen sind Teil eines Vorschlags des Bischofs zur Zukunft des Bistums Mainz. So forderte Kohlgraf eine "neue Kultur des Miteinanders" und zeigte sich offen, ob Laien an der Leitung von Gemeinden beteiligt werden. Kohlgraf kündigte an, den Plan in den Gremien des Bistums diskutieren zu wollen: "Meine Vorstellungen sind noch nicht in Stein gemeißelt."

dpa

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