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Panorama Baum-Mix soll Hessens Wald stark machen
Mehr Hessen Panorama Baum-Mix soll Hessens Wald stark machen
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14:13 27.02.2019
In den verschiedensten Grüntönen leuchten Blätter- und Nadelbäume in einem Wald. Quelle: Patrick Pleul/Archiv
Kassel

Zu den neuen Arten für den Wald zähle die Douglasie, Roteiche oder Elsbeere. Die Hauptbaumart ist und bleibt demnach die Buche, die derzeit 35 Prozent des Bestandes ausmacht.

Welche Art auf welchem Standort angesiedelt wird, will wohlüberlegt sein: "Wir müssen immer sehr langfristig denken und Klimaprognosen einbeziehen", erläutert Schulenberg. Denn die Bäume, die heute gepflanzt werden, "müssen mit der Situation in 100 bis 200 Jahren klarkommen".

In der Vergangenheit plagten verschiedene aus Asien eingeschleppte Schädlinge und dadurch ausgelöste Krankheiten die hessischen Wälder: In den 1990er verbreitete der Ulmensplintkäfer einen Pilz, der zum Ulmensterben führte. Die allermeisten Ulmen seien dadurch aus dem hessischen Wald verschwunden, heißt es von der Forstverwaltung. Der Bestand habe sich noch nicht geholt. Auch den Eschen setzt ein Pilz zu, der zum Eschentriebsterben führt. Immer wieder sorgt auch der Borkenkäfer für Schäden.

Aktuell grassiert unter Ahornbäumen die Rußrindenkrankheit, die ebenfalls durch einen Pilz ausgelöst wird. Experten sehen den Ausbruch im Zusammenhang mit dem Klimawandel und dem trockenen, heißen Sommer 2018, der die Bäume geschwächt hat. Auch angesichts dieser Entwicklung sind sich die Förster sicher: "Der Wald kann am besten dadurch auf den Klimawandel vorbereitet werden, indem wir eine möglichst vielfältige Baumartenmischung haben", erklärt Schulenberg.

dpa

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