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Panorama Attacke mit selbstgebauter Bombe: Siebeneinhalb Jahre Haft
Mehr Hessen Panorama Attacke mit selbstgebauter Bombe: Siebeneinhalb Jahre Haft
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15:53 12.12.2018
Polizeibeamte untersuchen den Ort, wo es zuvor auf einem schwarzen Auto eine Explosion gegeben hatte. Archiv: Stenzel/Wiesbaden112.de/Archiv Quelle: Stenzel/Wiesbaden112.de
Wiesbaden

Das Gericht sprach am Mittwoch von versuchtem Mord. In der Begründung hieß es, der Mann habe aus Rache und Eifersucht gehandelt. Er wurde zudem wegen gefährlicher Körperverletzung und dem Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion verurteilt.

Der Angeklagte hatte im April 2018 in Wiesbaden einen Sprengkörper in Form einer Taschenlampe auf dem Auto des Opfers platziert. Als der damals 46-Jährige das Päckchen von der Motorhaube nehmen wollte, explodierte es. Der Mann erlitt ein Knalltrauma. Er wurde zudem an der Hand und im Gesicht verletzt. Die selbstgebastelte Bombe war mit Schwarzpulver und Stahlkugeln gefüllt. Eine Kugel durchschlug laut Ermittlungen die Fahrerseite der Windschutzscheibe, eine andere ein rund 60 Meter entferntes Fenster.

Die Staatsanwaltschaft hatte auf sieben Jahre und zehn Monate Gefängnis plädiert. Die Verteidigung forderte dagegen Freispruch.

dpa

Gegen einen mutmaßlichen Betrüger mit einem gemieteten Elektroauto hat das Amtsgericht Frankfurt am Mittwoch Haftbefehl erlassen. Gegen den 34-Jährigen liegt eine Anklage vor, wonach er die Mietzeit und die Kilometerpauschale weit überschritten und dem Mietunternehmen damit einen Schaden von knapp 85 000 Euro angerichtet haben soll.

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