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Panorama "Aktenzeichen XY... ungelöst": Hinweise auf Fälle in Hessen
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16:13 29.03.2018
Heppenheim/Frankfurt/Main

Wie die Beamten am Donnerstag, dem Tag nach der Ausstrahlung mitteilten, gingen fast 20 Hinweise bei der Kripo Heppenheim an, nachdem die ZDF-Sendung den Überfall auf ein älteres Ehepaar an Silvester 2016 in Biblis (Kreis Bergstraße) aufgegriffen hatte. Zwei Unbekannte hatten das Paar in dessen Haus überfallen und Geld sowie Schmuck erbeutet. "Die meisten Anrufer gaben Hinweise zu den gezeigten Phantombilder", sagte eine Polizeisprecherin.

Auch bei der Polizei in Frankfurt haben sich Anrufer gemeldet. In der Sendung vom Mittwoch ging es auch um den 30 Jahre zurückliegenden Fall eines ermordeten Möbelhändlers. Dabei stand eine als tatverdächtig geltende Frau im Zentrum des Beitrags. Sie soll sich Anfang/Mitte der 80er Jahre rund um Frankfurt, Wiesbaden, Biedenkopf und Medebach bei Winterberg aufgehalten haben. Bis Donnerstag hätten sich dazu 20 Anrufer bei der Polizei gemeldet, hieß es.

Im zweiten Frankfurter Fall ging es um Mert Akgöz. Zehn Anrufer meldeten sich und gaben Hinweise. Der damals 21-Jährige wurde seit der Nacht vom 12. auf den 13. November 2016 in Frankfurt Höchst vermisst und wenige Wochen später tot aus dem Main geborgen. Bisher ist unklar, ob es sich um einen Unfall oder ein Verbrechen handelt. Die Ermittler hoffen, dass die Fälle auch über die Osterfeiertage Thema bleiben und sich weitere Zeugen melden.

dpa

Bei einem schweren Unfall im Vogelsbergkreis sind am Donnerstag drei Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei wollte ein Kleintransporter auf der Bundesstraße 49 zwischen den Ortschaften Ermenrod und Ruppertenrod eine Fahrzeugschlange in Richtung Alsfeld überholen.

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Ein Drogenkurier, der mit knapp 1,2 Kilogramm Kokain im Magen auf dem Frankfurter Flughafen erwischt worden war, ist am Donnerstag zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden.

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Weil er in Selbstmordabsicht seine Zelle in einer Frankfurter Haftanstalt in Brand gesetzt hatte, ist ein 25 Jahre alter Langzeitgefangener am Donnerstag vom Amtsgericht Frankfurt zu einer Geldstrafe von 850 Euro (170 Tagessätze) verurteilt worden.

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