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Opferverein Glasbrechen fordert Ende für Odenwaldschule

Schulen Opferverein Glasbrechen fordert Ende für Odenwaldschule

Angesichts des neuerlichen Missbrauchsverdachts an der Odenwaldschule sehen sich Opfervertreter in ihrer Forderung nach einem Ende der Einrichtung in ihrer jetzigen Form bestätigt.

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Adrian Koerfer, Vorsitzende von Glasbrechen e.V..

Quelle: S. Stache/Archiv

Heppenheim. "Die Lehrer haben viel zu viel Platz und Zeit, sich ihren Schutzbefohlenen zu nähern", sagte der Vorsitzende des Opfervereins "Glasbrechen", Adrian Koerfer, am Mittwoch der dpa. Das Internat könne die unübersichtlichen Strukturen mit Familien-Wohngruppen höchstens mit einem Neubau ändern, doch dazu habe sie kein Geld.

Nun könnten die befürchteten Missbrauchsfälle Wahrheit geworden sei. Das zeige, dass die bisherigen Reformen an der Schule "reine Propaganda" gewesen seien. Koerfer sagte, die Wohnstrukturen und die abgeschiedene Lage des Internats würden Lehrer mit pädophilen Neigungen geradezu anlocken. Bis auf den Bergsträßer Landkreis kümmere sich aber keine der zuständigen Behörden darum, dass sich an der Lage etwas ändere. "Dieses Modell Odenwaldschule muss langsam auslaufen", forderte Koerfer.

dpa

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