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Opfer der "Costa Concordia" identifiziert - Fünf Hessen

Schifffahrt Opfer der "Costa Concordia" identifiziert - Fünf Hessen

Fünf Menschen aus Hessen sind bei der Havarie des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" vor rund drei Monaten ums Leben gekommen. Die Polizei identifizierte nun die letzten geborgenen Leichen, darunter auch ein Ehepaar (71 und 72 Jahre alt) aus Mühlheim im Rhein-Main-Gebiet.

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Insgesamt zwölf Deutsche starben bei dem Unglück. Foto: Francesca Baldi/Archivo

Rom/Offenbach. Bei den Bergungsarbeiten waren zuvor bereits drei Menschen aus Hessen von dem gekenterten Kreuzfahrt-Riesen geborgen und identifiziert worden: Zwei 70- und 78-jährige Schwestern aus Offenbach sowie ein 74 Jahre alter Mann aus Maintal.

Das Vermisstenverfahren der Polizei in Hessen ist abgeschlossen. Gegen den verantwortlichen Kapitän Francesco Schettino leiteten die Staatsanwaltschaften in Offenbach und Hanau Strafverfahren wegen fünffacher fahrlässiger Tötung, wie die Polizei am Dienstag in Offenbach berichtete.

Nach dem schweren Schiffsunglück am 13. Januar vor der toskanischen Insel Giglio sind alle 30 geborgenen Opfer identifiziert, darunter zwölf Deutsche. Das bestätigte das Auswärtige Amt in Berlin. Vermisst werden noch zwei Menschen, eine Passagierin aus Italien und ein indisches Besatzungsmitglied.

Die "Costa Concordia" war mit mehr als 4200 Menschen an Bord gekentert. Ermittler erheben schwere Vorwürfe gegen den Kapitän Schettino. Er soll das Kreuzfahrtschiff zu nahe an die Insel herangefahren haben, so dass es auf einen Felsen lief. Außerdem soll er die "Costa Concordia" noch während der Evakuierung verlassen haben. Er steht seit drei Monaten unter Hausarrest.

dpa

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