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Offenbacherin unter Todesopfern der "Costa Concordia"

Schifffahrt Offenbacherin unter Todesopfern der "Costa Concordia"

Eine aus dem Wrack des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" geborgene Frau stammte aus Hessen. Am Montag sei die Leiche in Italien identifiziert worden.

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Vor knapp zwei Monaten kenterte die «Costa Concordia». Foto: Massimo Percossi

Offenbach. Es handele sich um eine 78-jährige Frau aus Offenbach, die bislang als vermisst galt. Das berichtete die Polizei am Dienstag in Offenbach.

Die Frau ist nicht das einzige Opfer aus Hessen. Ende Januar hatten Taucher bereits einen 74-Jährigen aus Maintal (Main-Kinzig-Kreis) tot aus dem Wrack geborgen. Wie viele Menschen aus Hessen noch nach der Schiffskatastrophe vermisst werden, konnte die Polizei nicht sagen. Zuletzt war immer wieder die Rede von noch vier Vermissten aus Hessen gewesen.

Das italienische Kreuzfahrtschiff war vor knapp zwei Monaten zu nahe an die Insel Giglio herangefahren, hatte einen Felsen gerammt und war danach mit mehr als 4200 Passagieren und Besatzungsmitgliedern gekentert. 25 Leichen waren seither geborgen worden. Die italienische Kreuzfahrtreederei Costa Crociere gibt dem Kapitän Francesco Schettino die Schuld an dem Unglück.

dpa

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