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Hessen Odenwaldschule lässt auch neue Vorwürfe wissenschaftlich untersuchen
Mehr Hessen Odenwaldschule lässt auch neue Vorwürfe wissenschaftlich untersuchen
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08:36 15.05.2014
Gebäude der Odenwaldschule. Quelle: Arne Dedert/Archiv
Heppenheim

Ergebnisse sollen voraussichtlich 2016 vorliegen. Zum Start der Untersuchung hätten sich am Montag Wissenschaftler, Vertreter der Schule und des Opfer-Vereins "Glasbrechen" in der Odenwaldschule getroffen. Mit der Aufarbeitung beauftragt seien das Institut für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik der Universität Rostock und das Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) in München.

Für die von neuen Missbrauchsvorwürfen erschütterte Odenwaldschule läuft heute ein zweites Ultimatum innerhalb weniger Wochen ab. Das Reform-Internat im südhessischen Heppenheim hatte zugesagt, Fragen des Landkreises Bergstraße zu beantworten. Die Aufsichtsbehörde will Details wissen über einen Kinderarzt, der sich Schülern bei Untersuchungen unangemessen genähert haben soll. Der Kreis hatte vor drei Wochen schon einmal ein Ultimatum gestellt. Dieses stand im Zusammenhang mit einem inzwischen entlassenen Lehrer, der den Besitz von Kinderpornos gestanden hat.

dpa