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Occupy-Camp: Aufbruchstimmung und Weihnachtsessen

Demonstrationen Occupy-Camp: Aufbruchstimmung und Weihnachtsessen

Im Occupy-Camp vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt herrscht kurz vor Weihnachten Aufbruchstimmung. "Wir sind mitten in der Umstrukturierung", sagte der 27-Jährige Erik, einer der Aktivisten, die von Anfang an dabei sind.

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Frankfurt/Main. Die Gemeinschaftszelte in dem Protestcamp würden anders angeordnet. Geplant sei, eine Art Internetcafé einzurichten. Am 24. werde es ein besonderes Essen geben. "Mehrere Unterstützer haben angekündigt, dass sie kochen wollen." Was auf dem Speiseplan steht, sei aber noch unklar.

Bescherung war für Freitagabend geplant: Die evangelische Pröpstin Gabriele Scherle hat sich mit Weihnachtsplätzchen und anderen süßen Sachen angekündigt. Es sei wichtig, das Verständigungspotenzial der Gesellschaft zu vergrößern, hatte die Hoffnungsgemeinde bei der Ankündigung des Besuchs mitgeteilt. Kirchen seien Orte des Gesprächs, vor allem aber auch Orte der Solidarität.

Das Ordnungsamt hat die Erlaubnis für das Zeltlager bis 10. Januar verlängert, wie ein Sprecher sagte. Noch immer hielten sich in dem Camp regelmäßig 50 bis 80 Menschen auf, die Zahl der Zelte schwanke zwischen 40 und 60. Seit Mitte Oktober harren die Demonstranten mit ihrem Protest gegen die Macht der Banken aus. Die nächste Demo planen die Kapitalismuskritiker für den Silvester-Tag.

dpa

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