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Obduktion nach Hanauer Ehedrama: Messer traf Mann direkt ins Herz

Kriminalität Obduktion nach Hanauer Ehedrama: Messer traf Mann direkt ins Herz

Nach einem tödlichen Ehestreit in Hanau hat das Obduktionsergebnis den vermuteten Tatablauf bestätigt. Der Mann (32) sei an einem Messerstich mitten ins Herz gestorben, zudem wurde durch die Wucht eine Rippe angebrochen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hanau am Freitag.

Hanau. Gegen die 26 Jahre alte Frau, die bei dem Gerangel in der Wohnung des Paares schwer verletzt wurde und ins Krankenhaus musste, wird wegen eines Tötungsdeliktes ermittelt. Es sei aber noch nicht klar, ob ein hinreichender Tatverdacht bestehe und Anklage erhoben werde. Die Ermittler schließen auch Notwehr nicht aus. Die Frau ist auf freiem Fuß. Die Tat ereignete sich am Abend des 31. Oktobers.

In einer ersten Vernehmung hatte die Frau nach Angaben der Staatsanwaltschaft auch von Gewalt in der Ehe gesprochen. Sie habe ausgesagt, von ihrem Mann bedroht worden zu sein. Er habe sie demnach zum Sex zwingen wollen, zudem habe er sie geschlagen. Daraufhin habe die 26-Jährige das Messer geholt. Sie habe es vor sich gehalten, als es zum Gerangel kam.

dpa

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